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Ausrüstung
Mit der Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle in Erding am 05.09.2009 begann für die Feuerwehren und Rettungsdienste der Landkreise Ebersberg, Erding und Freising eine neue Zeitrechnung.
Von diesem Tag an werden alle eingehenden 112-Notrufe nicht mehr von den zuständigen Polizeiinspektionen abgearbeitet, sondern zentral aus einer Hand von speziell ausgebildeten Disponenten mit modernster Technik entgegengenommen und koordiniert. Die Mitarbeiter „ILS“ Erding können außerdem mit dem neuen Alarmierungssystem wesentlich detailierter und ohne Zeitverlust bei bestimmten Meldebilder die erforderlichen Einsatzkräfte bzw. Einsatzmittel alarmieren.
Bei längerfristigen und großflächigen Schadensereignissen kann die Leitstelle Erding die Kreiseinsatzzentralen (früher nachalarmierenden Stellen Ebersberg und Markt Schwaben) mit der selbstständigen Bewältigung bestimmter Einsätze betrauen. Die „KEZ“ unterstützt in diesem Fall in Abstimmung mit der „ILS“ den jeweiligen Einsatzleiter, soweit dies erforderlich ist.
Die Schaltzentrale der Leitstelle Erding für 112-Notrufe an Feuerwehr und Rettungsdienst der Landkreise Ebersberg, Erding und Freising.
Das neue Alarmierungssystem geht zurück auf die politische Grundsatzentscheidung der Bayerischen Staatsregierung aus dem Jahr 2001, die einheitliche Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst zu realisieren und Integrierte Leitstellen (ILS) flächendeckend in Bayern einzurichten. Dieser Beschluss wurde fachlich vertieft und im August 2002 ein Gesamtkonzept für Bayern entwickelt.
Standorte der Integrierten Leitstellen in Bayern, hier klicken...
Weitere Informationen zum Thema Integrierte Leitstellen unter:
www.bayern-ils.de und www.stmi.bayern.de/sicherheit/rettungswesen
Mit folgenden zwei Funkalarmierungssystemen wird von Erding aus die Feuerwehr Kirchseeon-Dorf alarmiert:
Alarmierung durch die Sirene, Standort: altes Schulhaus
und seit 1993, zusätzlich stille Alarmierung mittels Funkmeldeempfänger